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Kommentare: 77
  • #1

    Max Fritsche (Mittwoch, 03 Mai 2017 19:13)

    Habe heute in den sozialen Netzwerken du folgenden Tip gegen Giersch gelesen.
    Mansoll da wo es wächst eine Kartoffel pflanzen angeblich wächst dann kein Girsch mehr ...
    Werde es probieren. Zur Not, habe ich dann da Kartoffeln

  • #2

    Max Fritsche (Mittwoch, 03 Mai 2017 19:40)

    Schnittlauch liebt einen schweren und humosen Boden an einem sonnigen bis halbschattigem Standort. Nach dem Zweiten Jahr lassen Ertrag und Qualität spürbar nach. Es besteht ein hoher Nährstoff- und Wasserbedarf. Der Schnittlauch gedeiht nicht auf einem sauren Boden. Durch eine Kalkung wird die Säure neutralisiert.

  • #3

    Max Fritsche (Mittwoch, 03 Mai 2017 20:41)

    https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/nutzgaerten/10-tipps-rund-ums-biogaertnern-29346

  • #4

    Max Fritsche (Mittwoch, 03 Mai 2017 20:42)

    Sehr interessanter Link.

  • #5

    Max Fritsche (Donnerstag, 04 Mai 2017 16:00)

    Kraut- und Braunfäule bei Tomaten vorbeugen: Wichtige Tipps

    Hat die Kraut- und Braunfäule Tomaten ersteinmal befallen, ist es schwierig, die Pilzerkrankung wieder loszuwerden. Viel einfacher ist es zum Glück, einem Befall vorzubeugen. Wie das gelingt, verraten die folgenden Tipps.
    Ursachen und Symptome der Kraut- und Braunfäule bei Tomaten
    Die Braunfäule bei Tomaten hat im Wesentlichen zwei Ursachen: Pilzsporen und Feuchtigkeit. “Phytophthora infestans” nennt sich der Übeltäter, der auch Kartoffeln befällt und dort für die gefürchtete Kraut- und Knollenfäule sorgt. Die Pilzsporen als Krankheitserreger verbreiten sich durch den Wind über die Luft und lassen sich auf anderen Kartoffel- oder Tomatenpflanzen nieder. Die Braunfäule bricht jedoch nur aus, wenn die Pilzsporen ideale Lebensbedingungen in Form von Feuchtigkeit vorfinden, und daraufhin zu keimen beginnen. Ansonsten werden sie mit dem nächsten Windstoß wieder von den Blättern geweht. Die Sporen können sich zudem auf der Erde rund um die Pflanze niederlassen und durch Spritzwasser beim Gießen auf die Blätter gelangen.
    Zunächst machen sich nach Ausbruch der Kraut- und Braunfäule bräunliche Flecken auf den Blättern und am Stängel bemerkbar, später greifen die Sporen auch die Tomatenfrüchte an. Unter dem Blatt kann sich nach einer Weile ein weißlicher Pilzrasen ausbreiten. Schließlich verfärben sich die Blätter schwarz und verwelken, die erkrankten Triebe sterben ab.
    Krautfäule vorbeugen: Vor Nässe schützen
    Am besten ist es, der Kraut- und Braunfäule von vorneherein kaum eine Chance zu geben. Einerseits können Sie einem Befall vorbeugen, indem Sie Ihre Tomaten vor zu viel Feuchtigkeit und Staunässe schützen. Andererseits können Sie auch einiges dafür tun, den Pilzsporen die Verbreitung zu erschweren. Stellen Sie Ihre Tomatenpflanzen unter ein Vordach oder bauen für sie einen Unterstand. Dieser sollte vor Regen schützen, aber trotzdem Luft durchlassen. Gegen Staunässe hilft ein lockerer Boden mit viel Humus und wenig Lehm oder Ton. Gießen Sie Ihre Tomaten außerdem mit einem weichen Wasserstrahl etwas von der Pflanze entfernt direkt am Boden. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Spritzwasser dabei. Im Gewächshaus müssen Sie regelmäßig lüften, damit sich kein Tau auf den Blättern ansammelt – auch das kann Braunfäule begünstigen.
    Ansteckung mit Braunfäule-Pilzsporen vermeiden
    Wenn Sie die Tomaten pflanzen, halten Sie zwischen den einzelnen Pflanzen 50 bis 70 Zentimeter Abstand ein – so können sie sich nicht so leicht gegenseitig mit der Krautfäule anstecken. Setzen Sie die Tomaten möglichst weit weg von Kartoffeln ein und wechseln Sie jedes Jahr den Pflanzplatz. Die Geräte, Töpfe und Hilfsmittel, die Sie im Vorjahr für die Tomatenzucht verwendet haben, desinfizieren Sie idealerweise vor der Wiederverwendung mit kochendem Wasser oder einem Gasbrenner. Sonst können sich die neuen Pflanzen an den Sporen ihrer Vorgänger infizieren. Die Tomaten dürfen nicht vom Wind abgeschirmt werden, als direkte Nachbarn kommen daher nur kleinere Pflanzen infrage.

  • #6

    Max Fritsche (Donnerstag, 04 Mai 2017 16:33)

    Pfefferminze ist ideal für Liebhaber von Kräutern: es duftet, passt zu vielen Gerichten und ist leicht anzubauen. Trotzdem: ein paar Dinge solltest Du beachten, wenn Du Minze in Deinem Garten pflanzen willst.

    Minze wächst schnell
    Erst einmal ist es toll, wenn Pflanzen im Garten gut wachsen. Wenn sie zu gut wachsen, kann es aber auch problematisch werden. So ist es bei der Pfefferminze. Ein Nachteil dieses wunderbaren Gartenkrauts ist, dass es wuchert. Schnell erobert sich die Minze über ihre Ausläufer ganze Beete im Garten. Dann muss die Pflanze mühevoll gejätet werden. Besser ist es daher, um die Pfefferminze eine Wurzelsperre einzugraben oder die Pflanze in einem großen Topf in die Erde zu setzen. Der Rand des Topfes muss über die Erde ragen, um ein „Ausbrechen“ zu verhindern. Achte darauf, dass der Topf keinen Sprung hat, die Ausläufer finden dort ihren Weg ins Beet!
    Pfefferminze wächst auch sehr gut in Pflanzcontainern oder Töpfen auf dem Balkon oder der Terrasse. Alternativ kannst Du auch nicht winterharte Sorten der Pfefferminze kaufen, um das Problem der starken Vermehrung zu vermeiden.

    Standort und Pflege
    Pfefferminze liebt Morgen- und Abendsonne, verträgt aber sehr sonnige Standorte nicht. Der Boden soll nährstoffreich, feucht und durchlässig sein. Gegebenenfalls bei sehr hartem Boden die Erde mit Sand oder Tongranulat auflockern. Pfefferminze benötigt relativ viel Wasser, also regelmäßig gießen.

    Ernten
    Pfefferminze am besten vor der Blüte ernten, dann schmecken die Kräuter intensiver. Um die Erntezeit auszudehnen, regelmäßig die Blüten abzupfen. Beim Ernten am besten ganze Stängel knapp über dem Boden abschneiden. Die Pfefferminze wird dann an der Schnittstelle neue Triebe bilden und breit austreiben. Im Herbst kannst Du alle Stängel abschneiden, zu Bündeln binden und kopfüber an einem trockenen und luftigen Platz trocknen lassen.

    Pfefferminze vermehren
    Pfefferminze zu vermehren geht wirklich ganz einfach. Einfach ein paar Stängel ausgraben, neu anpflanzen und gut angießen.

    Pfefferminze schmeckt zu...
    Pfefferminze ist wunderbar vielseitig. Ein Zweig im Mineralwasser macht es aromatisch und frisch, Pfefferminze schmeckt zu Eistee, in Cocktails ebenso wie zu pikanten Speisen wie der bekannten englischen Minzsoße oder Lamm.
    Ich verwende ein paar Blättchen der Pfefferminze gerne, um Erdbeermarmelade, Apfel- oder Birnengelee schmackhafter zu machen. Nicht zu vergessen ist frischer Pfefferminztee. Hier ist es ein Segen, dass Pfefferminze stark wuchert: Eine Hand voll Blätter in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser aufgießen. Schmeckt wunderbar frisch. Wichtig ist es, nicht mit den Blättern zu sparen und höchstens ein zwei Mal die Blätter mit heißem Wasser zu übergießen.

  • #7

    Max Fritsche (Samstag, 06 Mai 2017 12:06)

    Rosenmüdigkeit, oder sagen wir lieber Bodenmüdigheit, kommt hauptsächlich von Nemathoden, die an den Wurzeln saugen. Besonders empfehlenswert sind die hübschen Studentenblumen als Zwischenpflanzung. Ihre Wurzeln scheiden einen Stoff aus, der die gefürchteten Nemathoden, welche an den Wurzeln der Nutzpflanzen saugen, abtötet. Vor allem Rosen sind für diese Nachbarschaft dankbar. Der Blütenteppich kann also den Boden im Garten entseuchen. Eine ähnliche Wirkung spricht man auch den Ringelblumen zu. Deshalb sind also viele verschiedene Sommerblumen zwischen den Kulturen zu pflanzen. Vor allem werden dadurch Nützlinge wie Schwebfliegen angelockt, die ihre Eier in Schädlingskolonien legen. Die daraus schlüpfenden Larven fressen dann die Blattläuse.

  • #8

    Max Fritsche (Sonntag, 07 Mai 2017 13:07)

    http://selber-macherin.blogspot.de/2015/05/gartenkalender-mai-was-wird-gesat.html?spref=fb&m=1

  • #9

    Max Fritsche (Montag, 08 Mai 2017 10:31)

    Ein Flieder durfte früher in keinem Garten fehlen. Es gibt ihn in verschiedenen Arten und Formen. Sogar als Zwergstrauch oder als Bogenflieder kann man ihn bewundern. Richtige schöne Sträuße sind aber nur von dem "normalen" Flieder zu machen. Die holzigen Triebe gehören, bevor sie in die Vase kommen. mit einem Hammer unten angeschlagen, damit die Wasseraufnahmefähigkeit erhöht wird. Ein Teil der neuen Triebe werden im Strauß ausgebrochen, um ebenfalls die Haltbarkeit zu verbessern.

  • #10

    Max Fritsche (Mittwoch, 10 Mai 2017 11:55)

    Clematis sind Waldpflanzen und wollen deshalb nicht unbedingt in die pralle Sonne wie z. B. die Kletterrosen stehen. Halbschatten ist für die rund 200 Clematisarten und -sorten das Beste. Manche von ihnen wachsen ähnlich stark wachsen wie der Knöterich. Andere wiederum wie die Wildform Clematis alpina werden nur circa 1,50 m groß. Auch alle großblumigen Arten wachsen langsam. Als Waldrandpflanzen benötigen die vielen Clematisarten einen schattigen "Fuß", der durch niedrig bleibende Sträucher oder Stauden erzeugt wird. Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass der Wurzelballen, ähnlich wie beim Wein, schräg in die Erde kommt. An der Ostseite des Hauses probiert man am besten das rankende Geißblatt, von der es auch eine immergrüne Art gibt. Bei einem sonnigen Standort und trockenem Boden kommt es zu einem starken Blattlausbefall.

  • #11

    Max Fritsche (Montag, 15 Mai 2017 10:44)

    Junge Obstbäume können im Garten und in der freien Landschaft kaum gedeihen, wenn sie nicht in den ersten 8 Jahren eine Baumscheibe haben. Diese soll von Jahr zu Jahr "mitwachsen". Ein Abdecken der Baumscheiben mit Gras- oder Rasenschnitt hält den Boden feucht. Da die Bäume in der Regel draußen nicht gegossen werden, können sie dann auch Hitze gut überstehen. Junge Obstbäume mit Baumscheiben und einer Mulchdecke sind um ein Vielfaches gesunder und wuchsfroher, als andere, ohne diese Maßnahme. Später, im Erwachsenenzustand, ist eine Baumscheibe dann nicht mehr nötig. Bei kleinen Baumformen, die schwache Wurzeln haben, muss aber ein Leben lang der Boden um den Baum offen und im Sommer mit einer Mulchdecke aus Rasenschnitt versehen sein. Diese darf natürlich nicht zu dick aufgetragen sein. Der Stamm muss zudem immer frei bleiben.

  • #12

    Max Fritsche (Montag, 15 Mai 2017 11:25)

    Tomaten, Paprika und Auberginen sind Nachtschattengewächse und stammen aus südlichen Ländern. Deshalb gedeihen sie bei uns im Gewächshaus besser als im Freiland. Am besten kommt noch die Tomate mit unserem Klima zurecht. Sie leidet aber im Freiland deutlich mehr unter Krankheiten als im geschützten Anbau. Der Geschmack einer Freilandtomate kann aber durch keine noch so schöne Gewächshaustomate ersetzt werden. Die Jungpflanzen sollten kompakt und gedrungen sein. Lang aufgeschossene und zu früh kultivierte Pflanzen gedeihen nicht mehr recht. Vor einem zu tiefen Pflanzen, so wie es landläufig empfohlen wird, ist abzuraten. Der Ballen gehört nur etwas mit Erde überdeckt. Gekaufte veredelte Tomatenpflanzen sind sehr teuer. Für den Anbau im Freiland lohnen sich diese nur sehr bedingt. Ein weit verbreiteter Irrtum ist es, dass veredelte Tomaten resistent gegen Kraut- und Braunfäule sind. Die Veredlungsunterlagen sind nur gegen Bodenkrankheiten resistent, nicht aber gegen Blattkrankheiten. Die höhere Wuchskraft, die veredelte Pflanzen besitzen, kann im Freiland kaum genutzt werden. Dies ist im Gewächshaus anders. Dort lassen sich die Erträge und auch die Frühzeitigkeit durch das Veredeln verbessern.

  • #13

    Max Fritsche (Montag, 15 Mai 2017 20:41)

    Tomaten gehören laufend aufgebundenen. Alle Geiztriebe, die aus dem Blattachsen kommen, sind auszubrechen. Die Tomaten brauchen einen nährstoffreichen Boden und den sonnigsten Standort im Garten. Der Wasserbedarf ist höher als meistens angenommen wird. Eine altbewährte Methode ist das Eingraben von Tontöpfen neben der Pflanze bis knapp unter dem oberen Topfrand. Dadurch wird ein Trichter gebildet, der das Gießwasser aufnimmt. In den letzten Jahren haben sich Überdachungen mit Folie bewährt.

  • #14

    Max Fritsche (Mittwoch, 17 Mai 2017 12:05)

    Jungpflanzen müssen immer kompakt und fest im Wuchs sein. Zu dichter Stand lässt die Pflanzen lang und dünn aufschießen. Sie entwickeln sich dann später nicht mehr richtig. Besonders bei Billigangeboten und überständiger Ware ist Vorsicht geboten. Bei den zugekauften oder selbst herangezogenen Salatpflanzen sollten Topfballen oder Presserde nur bis zur Hälfte in den Boden kommen. Somit sind sie besser vor Fäulnis geschützt. Auch Knollensellerie und Kohlrabi dürfen nicht zu tief in den Boden, da sonst keine schönen Knollen ausgebildet werden können. Kopfkohl und Lauch dagegen pflanzt man tiefer, als sie vorher standen. Sie dürfen bis zum Blattansatz in den Boden gesteckt werden. Damit wird die Standfestigkeit verbessert. Salatpflanzen brauchen übrigens nicht in Reihe und Glied zu stehen. Sie eignen sich hervorragend als Lückenfüller in Gemüsebeeten.

  • #15

    Max Fritsche (Mittwoch, 17 Mai 2017 12:15)

    Bei Blattläusen im Freien sollte man unbedingt Geduld haben. Das biologische Gleichgewicht darf nicht gestört werden. Die Nützlinge wie Flor- und Marienkäferlarven brauchen um das Achtfache länger zum Vermehren als Blattläuse. Diese haben somit immer einen Vorlauf. Das ist ganz natürlich und muss auch sein. Die Nützlinge räumen aber später gründlich auf, wenn man sie nur gewähren lässt. Man sollte einmal in Ruhe in eine Blattlauskolonie schauen und sich davon überzeugen, wie die Blattläuse dezimiert werden. Wenn aber einmal spritzt wird, muss es laufend sein. Das ist dann die logische Folge. Die Mischkultur und der Anbau vieler Blumen helfen mit, das biologische Gleichgewicht im Garten herzustellen. Sogar im biologischen Erwerbsanbau werden zwischen den Gemüsebeeten Streifen mit Sommerblumen ausgesät, um den Schädlingsbefall durch das Anlocken von vielen Nützlingen wie Schweb- oder Florfliegen zu minimieren.
    Schwebfliegenlarve saugt alle drei Minuten eine Blattlaus aus. (selbst gestoppt.)

  • #16

    Max Fritsche (Mittwoch, 24 Mai 2017 12:32)

    http://www.nachgeharkt.de/pfingstrosen-die-richtige-pflege/

  • #17

    Max Fritsche (Sonntag, 28 Mai 2017 11:59)

    Bei der anhaltenden Trockenheit ist es wichtig, den Boden in den Gemüsebeeten durch leichtes Aufrauen mit einer flachen Hacke im oberen Bereich krümelig zu halten. Dadurch entsteht eine isolierende Schicht, die die Feuchtigkeit weitgehend im Boden belässt. Außerdem werden die keimenden Unkräuter laufend gestört und somit leicht vernichtet. Wenn gegossen wird, hat dies durch langsames Beilaufen des Wassers direkt an den Wurzeln zu erfolgen. Gut ist es, dann die feuchte Stelle gleich wieder mit krümeliger trockener Erde zu überziehen. Ein Benetzen der Blätter ist wegen der Förderung von Pilzkrankheiten immer zu vermeiden. Besonders gut ist das Gießen in den frühen Morgenstunden. Immer aber ist zu bedenken, dass einmaliges Hacken, zwei bis drei Gießvorgängen entspricht.

  • #18

    Max Fritsche (Sonntag, 28 Mai 2017 19:32)

    Man sollte im Gemüsegarten wieder mehr auf Vielfalt achten. Viele robuste, wohlschmeckende und sehr gesunde Gemüsearten sind leider in Vergessenheit geraten. Dies liegt zum einen an der Massenproduktion und zum anderen an der Globalisierung. Wer kennt den noch Steckrüben und Dickebohnen, die noch vor wenigen Jahrzehnten zu den Hauptnahrungsmitteln zählten. Mit zunehmendem Wohlstand waren sie als Armeleuteessen verpönt. Erfreulich ist aber, dass viele alte Gemüsearten eine Art Renaissance, wenn auch nur in kleinen Mengen, erleben. Da man im Garten nicht unter Produktionszwang steht, sollte man wieder mehr Versuche starten. Besonders wichtig dabei ist, dass die Altbewährten widerstandsfähiger sind.

  • #19

    Max Fritsche (Sonntag, 28 Mai 2017 19:46)

    Johannisbeersträucher sind Auenwaldgewächse und sind daher einen hohen Grundwasserstand gewohnt. Sie vertragen deshalb anhaltende Trockenheit schlecht. Besonders jetzt, beim Heranreifen der Beeren, sollten sie nicht Durst leiden, da es sonst zu einer Notreife kommt. Johannisbeeren vertragen durchaus den Halbschatten. Im Rasen gedeihen sie aber schlecht, da sie einen offenen Boden benötigen. Bei einer fortlaufenden Abdeckung des Erdbodens mit Rasenschnitt wachsen sie besonders gut. Als Flachwurzler wollen Johannisbeeren keine starke Bodenbearbeitung. Es darf höchstens nur oberflächlich gekratzt werden, wenn keine Mulchdecke vorhanden ist. Auf Baumrinde ist wegen der starken Huminsäure zu verzichten.

  • #20

    Max Fritsche (Sonntag, 28 Mai 2017 20:57)

    http://www.rosen.pink/2015/05/lavendel-durch-stecklinge-vermehren.html?m=1

  • #21

    Max Fritsche (Montag, 29 Mai 2017 13:32)

    Junge Triebe von Ranken und Schlingern sind rechtzeitig aufzubinden. Wenn sie einmal ohne Halt auf dem Boden liegen, sind sie nicht mehr so recht auf das Hochwachsen programmiert. So sollten Sommerranken, deren Triebe schon in der Gärtnerei auf dem Boden liegen, nicht mehr genommen werden.
    Bild: Glockenrebe(Cobea)

  • #22

    Max Fritsche (Dienstag, 30 Mai 2017 06:34)

    Das laufende Abdecken des Bodens mit Rasenschnitt sorgt für ein frohes Wachstum. Baumrinde erfüllt diesen Zweck nicht; ganz im Gegenteil. Viele Pflanzen wie Rosen vertragen die Säure nicht. Um zu verrotten, wird dem Boden Stickstoff entzogen und lässt ihn somit verarmen. Außerdem kann Rinde den Borkenkäfer einschleppen, von denen es 16 Arten gibt. Einige davon fallen auch junge Bäume an. Rasen dagegen ist ein ideales Futter für das Bodenleben und setzt bei der Verrottung Nährstoffe in genauer Zusammensetzung frei. Warum also Baumrinde nehmen, wenn das Gute liegt so nah. Vielleicht ist vielen der Rasenschnitt zu gewöhnlich.

  • #23

    Max Fritsche (Samstag, 03 Juni 2017 13:28)

    Bei Rosen ist unbedingt zu berücksichtigen, dass sie sich selbst gegenüber unverträglich sind. Kommt eine junge Pflanze an den gleichen Platz, wo vorher schon eine stand, so erlebt man eine unangenehme Überraschung. Entweder ist ein neuer Standort auszusuchen oder der Boden am alten Platz großzügig 70/ 70/ 70 Zentimeter auswechseln. Die Erde kann ruhig aus anderen Teilen des Gartens stammen. Sandiger Boden sollte man mit dem Tonmineral Bentonit oder mit lehmiger Erde aufmischen. Schwerer Ton kann wiederum mit Sand verbessert werden. Rosen gehören zu den Starkzehrern, die für eine Gabe mit Kompost im Frühjahr dankbar sind. Aber eine Düngung ab Mitte Juli sollte unterbleiben, damit das Rosenholz vor dem Winter richtig ausreifen kann. Außerdem fördert zu massiges Wachstum die Bildung von Krankheiten. Wenn Rosen gelbe Blätter bekommen, so handelt es sich um Eisenmangel. Bei zu viel Kalk im Boden wird nämlich Eisen festgehalten.

  • #24

    Max Fritsche (Montag, 05 Juni 2017 13:53)

    Es lohnt sich noch auf jeden Fall, Sommerblumen anzupflanzen. Sie kommen aus warmen Ländern und fühlen sich erst jetzt so richtig wohl. Die Sommerblumen können einen ganzen Sommer lang aus einem Garten eine blühende Oase machen. Für den Halbschatten eignen sich Fleißige Lieschen, Knollenbegonien und Fuchsien. Alle anderen Sommerblumen wie Zinnien, Cosmeen, Afrikanischer Löwenzahn, Astern und Spinnenblumen wollen das volle Sonnenlicht. Ballentrockene Pflanzen sollten sich vor dem Verpflanzen erst in einem Eimer Wasser vollsaugen können. Aber Balkonpflanzen wie Petunien und Geranien eignen sich nur bedingt für Blumenbeete.

  • #25

    M (Freitag, 09 Juni 2017 12:15)

    Eine besondere Delikatesse sind die gebackenen Holunderküchlein. Dazu werden die Blütendolden in flüssigen Teig tauchen und in Butterschmalz ausbacken. Eine Köstlichkeit ist auch der Hollersekt. Dazu werden bis 5-6 Blüten in 3 l Wasser in einem Glas angesetzt. Dazu kommt ein Schuss Essig, eine aufgeschnittene Zitrone und circa 100 g Zucker. Das Ganze bleibt circa zwei Wochen stehen und kann dann als Sekt getrunken werden.

  • #26

    M (Freitag, 09 Juni 2017 12:22)

    Flieder könnt ihr kräftig zurückschneiden, er nimmt euch das nicht übel. Der richtige Schnittzeitpunkt ist etwa eine Woche, nachdem alle Fliederrispen verblüht sind. Wer eine besonders üppige Blüte im nächsten Jahr erzielen möchte, nimmt die verblühten Flieder-Triebe sogar jedes Jahr aus dem Strauch heraus, damit die Wuchskraft in die neuen Knospen geht und nicht zur Bildung von Samen verschwendet wird.

    Ihr schneidet die verblühten Triebe unterhalb der Blüte ab, und zwar über dem nächsten kräftigen, gesunden Seitenknospenpaar. Danach sorgt ihr mit einer Gabe organischem Dünger und einer Wassergabe dafür, dass der Flieder kräftig neu austreibt. Denn starke Triebe bilden herrliche Blütenrispen, dünne Zweige dagegen blühen manchmal gar nicht.

    Ist euer Flieder älter und wird von innen her kahl, dann greift ihr etwas beherzter zur Schere und nehmt die verblühten Triebe deutlich weiter unten zurück. Alle 3 bis 4 Jahre kommt die Astschere bzw. die Säge zum Einsatz, und ihr schneidet einige alte Triebe direkt an der Basis heraus. So gelangen wieder Luft und Licht in den Strauch.

    Falls ihr jedoch einen unveredelten Fliederbusch habt, besitzen die Schösslinge, die im Umkreis aus dem Boden kommen, die gleichen guten Blüheigenschaften wie die Mutterpflanze. Ihr könnt unveredelte Fliederbüsche daher als Strauch mit vielen Bodentrieben ziehen, oder ihr stecht überschüssige Schösslinge einfach ab und verschenkt sie.

  • #27

    Max Fritsche (Dienstag, 13 Juni 2017 10:18)

    Damit die Ackerunkräuter erst gar nicht aufkommen können, sollte die Oberfläche des Bodens ca. wöchentlich mit einer flachen Hacke aufgeraut werden. Aufkeimende Unkrautsamen haben so gar keine Chance, zu wachsen. Das beschwerliche Unkrautzupfen wird somit fast überflüssig und beschränkt sich nur direkt neben den Kulturpflanzen. Eine alte Bauernregel besagt, dass man Unkraut dann am besten bekämpft, wenn man es noch gar nicht sieht. Das Hacken erspart außerdem weitgehend das Gießen, da die Feuchtigkeit nicht bis zu der oberen Bodenschicht aufsteigen kann und verdunstet. Somit ergibt sich das Merkwürdige, dass ein feucht aussehender fester Boden in Wirklichkeit trockener ist, als ein krümeliger, der trocken erscheint. Eine flache Hacke mit einem schmalen Messer macht die Unkrautbekämpfung und oberflächige Bodenlockerung zu einem Vergnügen. Das Messer muss sich fast waagerecht, ohne sich dabei bücken zu müssen, durch den Boden ziehen lassen.

  • #28

    Max Fritsche (Dienstag, 27 Juni 2017 12:10)

    Johannisbeersträucher sind Auenwaldgewächse. Sie vertragen anhaltende Trockenheit schlecht. Besonders jetzt, beim Heranreifen der Beeren, sollten sie nicht Durst leiden. Johannisbeeren vertragen durchaus den Halbschatten. Im Rasen gedeihen sie aber schlecht, da sie einen offenen Boden benötigen. Bei einer fortlaufenden Abdeckung des Erdbodens mit Rasenschnitt wachsen sie besonders gut. Als Flachwurzler wollen Johannisbeeren keine starke Bodenbearbeitung. Es darf höchstens nur oberflächlich gekratzt werden, wenn keine Mulchdecke vorhanden ist. Auf Baumrinde ist wegen der starken Huminsäure zu verzichten.

  • #29

    Max Fritsche (Freitag, 30 Juni 2017 13:00)

    Hochwirksame Kräuterliköre und Kräuterschnäpse kann man jetzt leicht selber herstellen. Für einen Johannisbeeren-Kräuterlikör füllt man die Früchte zusammen mit Kandiszucker in eine weithalsige Flasche. Dazu gibt man Kräuter wie Anis, Fenchel, Kümmel und Pfefferminze. Darüber wird Weingeist oder Korn gegossen. Nach 14 Tagen bei Zimmertemperatur wird der fertige Kräuterlikör abgeseit. Nach dem Essen oder bei verstimmten Magen in kleinen Portionen getrunken, entfalten die Wirkstoffe der Kräuter und Früchte rasch ihre gesundheitliche Wirkung.

  • #30

    Max Fritsche (Donnerstag, 06 Juli 2017 17:25)

    Willst du eine reiche Gurkenernte? Dann musst du ein paar Tricks beim Gießen befolgen.

    Warum sind Gurken im Sommer so beliebt? – Weil sie so saftig und erfrischend sind. Kein Wunder, Gurken bestehen zu 95 Prozent aus Wasser und sind daher die ideale Sommererfrischung. Damit ist auch schon der wichtigste Punkt bei der Pflege der Gurken klar: Gurken brauchen sehr viel Wasser, nämlich bis zu drei Litern bei heißen, sonnigen Sommertagen.

    Und so gießt du richtig:

    Halte die Erde immer gleichmäßig feucht.
    Am besten in der Früh gießen. Nur wenn es sehr heiß war, noch einmal am Abend gießen.
    Verwende Wasser aus der Gießkanne, das nicht so kalt ist. Sonst werden die Gurken bitter.
    Nur auf die Erde gießen und darauf achten, dass die Blätter nicht feucht werden. Sonst erkranken die Gurkenpflanzen leicht an Pilzen.
    Klingt nach viel Arbeit, oder?
    Mit diesem Trick kannst du dir das Gießen erleichtern:
    Nehme eine PET-Flasche, fülle sie mit Wasser und stecke sie mit einer schnellen Drehung in die Erde neben den Wurzelballen. Das Wasser wird langsam aus der Flasche fließen, sich dabei im Lauf des Tages erwärmen und die Blätter nicht benetzen – ideale Bedingungen also für Gurken.

    Viel Erfolg!

  • #31

    Max Fritsche (Sonntag, 09 Juli 2017 12:05)

    Im Sommer ist auch besser zu erkennen, welches Holz bereits abgestorben ist. Durch den Sommerschnitt hat man sich eine Menge Arbeit beim Winterschnitt eingespart. Dieser wird sogar bei stark wachsenden Bäumen überflüssig. Man hat meistens im Sommer auch mehr Zeit, laufend regulierend einzugreifen zu können. Nie sollte aber mehr als ein Drittel der Substands weggeschnitten werden; den Sommer- und Winterschnitt zusammen gerechnet.

  • #32

    Max Fritsche (Sonntag, 30 Juli 2017 21:53)

    Rasenschnitt ist für die Tonne viele zu schade. Er düngt den Boden in einer optimalen Zusammenetzung, füttert das Bodenleben, erzeugt eine Krümelstruktur in der Erde und hemmt die Verdunstung. Außerdem sorgt der Mulch aus Rasenschnitt dafür, dass die Erde bei Schlagregen nicht so sehr verschlemmt. Durch die verstärkte Regenwurmtätigkeit kann das überschüssige Oberflächenwasser schnell in den Fraßgängen in untere Bodenschichten versickern. Baumrinde dagegen macht den Boden steril.

  • #33

    Max Fritsche (Sonntag, 30 Juli 2017 22:21)

    Es ist wichtig, der Natur in immer kahler werdenden Feldfluren eine Chance zu geben. Hecken sind wie Finger in der Landschaft und dienen der Vernetzung von Lebensräumen. Einzelbäume und Hecken sind in den sehr intensiv betriebenen landwirtschaftlichen Flächen schon eine Seltenheit geworden. Außerdem führen immer mehr Monokulturen zu einer weiteren Verarmung der Landschaft. Hecken sind Ausgangspunkte der biologischen Schädlingsbekämpfung. Außerdem bremsen sie den Wind und wirken somit einer Erosion entgegen. Vor allen Dingen aber werden Vernetzungsstrukturen geschaffen, die schlagartig die Vielfalt erhöhen können. Jede Maßname zur Belebung der Landschaft, ist sie auch noch so klein, trägt Früchte.

  • #34

    Max Fritsche (Montag, 31 Juli 2017 04:07)

    Die abgetragenen Ruten der Sommerhimbeeren gehören jetzt bodennah herunter geschnitten. Sie fruchten nämlich am zweijährigen Holz. Das sind die Ruten, im letzten Jahr gewachsen sind. So kann sich jetzt der Nachwuchs für den kommenden Sommer besser entfalten. Herbsthimbeeren dagegen fruchten am einjährigem Holz. Das heißt, sie treiben erst im Frühjahr neue Ruten und fruchten an diesen schon im Herbst. Sie werden am besten im zeitigen Frühjahr ganz herunter geschnitten.

  • #35

    Thomas Fritsche (Donnerstag, 02 November 2017 10:46)

    Ein Regenwurm kann in einer Nacht bis zu 20 Laubblätter in seine Gänge ziehen. Dort werden sie zuerst an die Wände geklebt, um sie im Boden anrotten zu lassen. Erst nach diesem Prozess können sie verspeist werden. Mit seinem nährstoffseichen Kot düngt der Regenwurm den Garten. So wird auch die Humusversorgung des Bodens aufrecht erhalten und unter anderem Stickstoff, Phosphor und Kali als Verdauungsprodukte eingebracht. Der Regenwurmkot düngt besser als die gleiche Menge Kompost. Ein Gärtner, der sich den Regenwurm zum Freund macht, erspart sich viel Arbeit und zusätzlichen Dünger. Das Laubrechen aber unterbricht den Kreislauf der laufenden Fütterung. Eine nicht weniger wichtige Tätigkeit des Regenwurmes in die Durchlüftung des Bodens durch die Fraßgänge, die bis zu zwei Meter tief gehen können. In diesem weitverzweigten Röhrensystem haben es die Pflanzenwurzeln viel leichter sich auszubreiten und auch tiefere Region zu erobern. Außerdem kann Staunässe im Boden verhindert werden, da das überschüssige Wasser in den Gängen der Regenwürmer schneller nach unten abwandern kann.

  • #36

    Thomas Fritsche (Donnerstag, 02 November 2017 10:47)

    Ein guter Gärtner ist, wer die Natur in ihrem ganz natürlichen Sein verstanden hat. Er bekommt ein Gespür dafür, was dem Garten gut tut. Dazu ist es wichtig, sich auf das Wachsen und Werden in all der gegebenen Natürlichkeit einzulassen. So wird der Gärtner zu einem wundervollen Teil des Ganzen. Es entsteht eine natürliche Symbiose, in der Hand in Hand aus jedem Garten ein Paradies werden kann. Dies ist im Grunde überall dort, wo es sein darf. So wie der Gärtner seinen Garten beschenkt und ihm gut tut, ohne ihn sonderlich einzuschränken, beschenkt dieser umgekehrt den Gärtner. Es wird dann Achtung und Respekt vor allem was lebt in der natürlichen Ganzheitlichkeit und im Miteinander erlebt.

  • #37

    Thomas Fritsche (Samstag, 04 November 2017 10:08)

    Zimmerpflanzen sind mit der beginnenden Heizungsperiode besonderem Stress ausgesetzt. Dass Klima wird durch die trockene Heizungsluft dann mehr wüstenähnlich, zumal die Wärmequellen meistens unter den Fensterbänken installiert sind. Besser wäre da ein Kachelofen, der weiter weg eine ganz andere Art von Wärme abgibt. Das muss beim Gießen berücksichtigt werden. Leitungswasser sollte man immer 24 Stunden stehen lassen. Dann nämlich haben sich die unerwünschten gasförmigen Zusätze verflüchtigt und der Kalk am Boden abgesetzt. Für Moorbeetpflanzen wie Azaleen oder Kamelien sollte man das Wasser sogar abkochen.

  • #38

    Thomas Fritsche (Montag, 06 November 2017 09:54)

    Ab jetzt ist keine gute Zeit mehr den Kompost-, Reisig- oder Laubhaufen umzusetzen. Dadurch werden viele Winterschläfer wie Igel, Blindschleichen und Amphibien Jahr für Jahr getötet. Es sollte gewartet werden, bis die Tiere im Frühjahr ihre Winterquartiere verlassen. Gerade Komposthaufen üben durch ihre Wärmeentwicklung eine magische Anziehungskraft auf viele Winterschläfer aus. Diese sind für das ökologische Gleichgewicht im Garten und Flur äußerst wichtig. Bei Vogelkästen ist darauf zu achten, ob sich darin Winterschläfer wie Haselmaus oder Siebenschläfer befinden. Diese sollten nicht gestört werden.

  • #39

    Max Fritsche (Sonntag, 28 Januar 2018 19:26)

    Wenn man spezielle Sommerblumen oder Gemüsesorten anbauen will, sollte schon Frühzeitig nach dem Saatgut Ausschau gehalten werden. Oft wird es notwendig, dies bei Versandgärtnereien zu bestellen, da das normale Angebot im üblichen Handel meistens beschränkt ist.

  • #40

    Max Fritsche (Mittwoch, 31 Januar 2018 06:34)

    Um frisches Grün im Winter für den Suppentopf zu bekommen, kann man Selleriknollen auch antreiben. Das geht auch genau so gut bei der Wurzelpetersilie, Chicoree und Löwenzahn. Die Rüben werden einfach in Töpfe gesetzt und dann mit Erde umhüllt. Nach dem Angießen kommen die Pflanzgefäße an einen hellen und warmen Platz. Schnittlauch kann man ausgraben und ebenfalls am Fensterbrett antreiben. Dazu bedurfte er unbedingt noch einen Frost.

  • #41

    Max Fritsche (Mittwoch, 31 Januar 2018 09:10)

    Man sollte bei Kopfschmerzen nicht gleich zu einem Mittelchen greifen. Es geht auch harmloser und obendrein besonders wirksam. Gezielt kann man die Schmerzen mit Heiß- und Kaltauflagen im Nacken in den Griff kriegen. Zuerst wird ein Waschlappen unter heißes Wasser gehalten und für ca. 3 Minuten in den Nacken gelegt. Hier verlaufen nämlich sehr viele Nervenbahnen. Dann nimmt man einen zweiten Waschlappen mit kaltem Wasser und legt diesen nur 15 Sekunden auf. Das wird in dieser Reihenfolge dreimal wiederholt.

  • #42

    Max Fritsche (Mittwoch, 31 Januar 2018 09:20)

    An dieser Stelle, möchte ich mal recht herzlich Dank an Herrn Jupp Schröder von Jupps Gartentipps auf Facebook sagen, der die meisten der tollen Tipps hier und in der Gruppe des KGV Feierabend auf Facebook verfasst und gepostet hat.
    Dank seiner freundlichen Genehmigung ist es mir möglich Euch hier auf dem laufenden zu halten.n

  • #43

    Max Fritsche (Mittwoch, 31 Januar 2018 09:42)

    Bei Zimmerpflanzen sollte man gelbe Blätter und welke Blüten regelmäßig entfernen. Neben dem besseren Erscheinungsbild, beugt man auch Krankheiten vor, die sich bei Heizungsluft und Lichtmangel schnell breit machen können.

  • #44

    Max Fritsche (Mittwoch, 31 Januar 2018 09:59)

    "Staubsauger Gärten" sind total lebensfeindlich. Es sollte auch im Garten eine Vielfalt an Lebensräumen geben, die für ein Biologisches Gleichgewicht sorgen. Die Natur regelt sich dann immer von selbst. Man sollte diesen Mechanismen wieder mehr Vertrauen schenken. In der Natur gibt es keine Schädlinge. Die Unterscheidung ist von den Menschen eine Anmaßung. Eine Vielfalt an Strukturen ergibt einen biologischen Ausgleich. Im Garten sollen Vögel sich verstecken können. Dichte Reisighaufen sind lebensnotwendig.

  • #45

    Max Fritsche (Mittwoch, 31 Januar 2018 10:03)

    Eine vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung mit viel frischer Kost ist die Grundlage für eine gesunde Ernährung. Da es im Winter an frischen Zutaten aus dem Garten weitgehend fehlt, sind selbst gezogene Keimlinge und angetriebene Kräuter, die Treiberei von Löwenzahn und Chicoree Möglichkeiten, die täglich Ernährung mit wertvollen Vitaminen zu ergänzen. Die Kulturen sind einfach und die Verwendung in der Küche vielseitig. Auch das Angebot an Samen zur Keimlingszucht verleitet zum Experimentieren.

  • #46

    Max Fritsche (Mittwoch, 31 Januar 2018 10:22)

    Immer steht im Garten die Petersilie noch recht üppig. Es wäre schade, wenn diese nicht verwendet wird. Bei jedem Gang im Garten, kann man einige Blätter naschen. Petersilie hat pflanzliche Hormonstoffe, die für den Körper auf vielen Gebieten Wunder bewirken. Wenn man einen Teil der Petersilie im Spätsommer ausgesät hat, so wächst sie gleich im Frühjahr durch und bildet, wie bei zweijährigen Pflanzen sonst üblich, keine Blüten im darauf folgenden Jahr. Mit diesem Trick kann man den üblichen Zyklus aushebeln.

  • #47

    Max Fritsche (Mittwoch, 31 Januar 2018 11:12)

    Nicht nur Südfrüchte sind geeignet, um den täglichen Vitamin- und Mineralstoffbedarf zu decken. Die wenigsten wissen, dass im Rot- und Weißkohl, der zurzeit überall sehr preiswert angeboten wird, genau soviel Vitamin C enthalten ist wie in Apfelsinen. Aber auch Rosenkohl, Grünkohl und Chinakohl sind wichtige Vitaminspender. Außer Vitamin C enthalten die Kohlsorten noch andere lebenswichtige Vitamine und viele Mineralstoffe. Als guter Lieferant von Ballaststoffen fördert Kohlgemüse die Verdauung und bewirkt trotz geringer Kalorien eine lang anhaltende Sättigung. Gegen Blähungen hilft eine Zugabe von Kümmel. Dieser schränkt die Gasbildung im Darm weitgehend ein. Wenn der Kohl als Rohkost verzehrt wird, bleiben die Vitamine am besten enthalten. Auch sind die sehr wichtigen Folsäuren im Kohl enthalten. Diese stärken das Bindegewebe und regen das Zellwachstum an. Folsäuren beugen Herz und Kreislauferkrankungen vor.

  • #48

    Max Fritsche (Donnerstag, 01 Februar 2018 18:00)

    Die Menschen sind früher mit Kraut- und Rüben gut über den Winter gekommen. So wurden Rote Beten oder Möhren in kühlen Kellern oder auch in Mieten gelagert. Fast ganz vergessen sind heute die Steckrübe, die gekocht, als Armeleuteessen galten. Langsam aber werden diese natürlichen und unverfälschten Lebensmittel wieder mehr geschätzt. Ich wünschte mir, dass die Menschen wieder mehr Gemüse im Garten und auf dem Acker anbauen. Vor allen Dingen sollte der hohe gesundheitlichen Wert von Kraut und Rüben bedacht werden. So ist Sauerkraut die gesündeste Beilage in der Küche. Dafür sorgt besonders der hohe Gehalt an vielen Vitaminen, Mineralien und Proteinen. Sauerkraut hat durch die Gärung mit Hilfe der Milchsäurebakterien noch viele andere gesundheitliche Vorteile.

  • #49

    Max Fritsche (Freitag, 02 Februar 2018 13:15)

    Das Erfrieren von empfindlichen Pflanzen erfolgt meist im März. Falls die Temperaturen dann noch zurückgehen, trocknen durch die schon starke Sonnenbestrahlung in Verbindung mit dem Frost die Pflanzenteile zum Beispiel von Brombeeren und Rosen aus. Deswegen ist Abdecken mit Reisig, welches eine Beschattung verursacht, Ende Februar und im März wichtiger, als vorher an sehr kalten Tagen. Ein Rückschnitt von empfindlichen Gewächsen sollte erst nach dem Monat März erfolgen.

  • #50

    Max Fritsche (Freitag, 02 Februar 2018 19:56)

    Die Zweige von Christbäumen eignen sich wunderbar zu Abdecken von Rosen und anderen empfindlichen Pflanzen. Das Reisig schützt vor Sonnenstrahlen, die das Gewebe in Verbindung mit Frost austrocknen lässt. Der Fachmann nennt diese auftretenden Schäden dann treffend Frosttrocknis. Die gefährliche Zeit ist daher für empfindliche Pflanzen wie zum Beispiel Rosen, Schmetterlingsstrauch und Bauernhortensien besonders im Februar und März, wenn die Sonne immer stärker scheint.

  • #51

    Max Fritsche (Samstag, 03 Februar 2018 16:20)

    Verblühte Christrosen gehören jetzt laufend ausgebrochen. Wenn Samen angesetzt wird, hört das Blühen auf. Das ist auch bei allen anderen Pflanzenarten so. Bei der Bildung von Samen verspürt die Christrose keinen Sinn mehr weitere Blüten zu bilden und steckt die Kraft lieber in die Entwicklung der Samenkörner.

  • #52

    Max Fritsche (Montag, 05 Februar 2018 08:55)

    Die meisten Gärten sind in der Anfangszeit zu dicht bepflanzt worden. Dies rächt sich dann später sehr. Bäume und Sträucher treiben sich in die Höhe, um Licht zu bekommen. In den unteren Bereichen wird es dann licht. Hier wird es dann notwendig, einige Bäume oder Großsträucher gezielt heraus zu nehmen um Luft zu schaffen oder von der Basis her zu verjüngen. Dann kann die Unterpflanzung sich besser entwickeln, wird wieder dicht und bietet Sichtschutz.

  • #53

    Max Fritsche (Montag, 05 Februar 2018 09:03)

    Bei Tomaten sollte die Aufzucht der Jungpflanzen nicht zu früh erfolgen. Zum Pflanztermin im Mai kommt es nicht auf die Länge der Pflanzen an. Es ist sehr wichtig, dass die Pflanzen kräftig und gedrungen sind. Hierzu wird nicht nur Wärme benötigt, sondern auch viel Licht. Wer zu früh mit Anzucht beginnt, dem fehlt das so wichtige Licht. Erst Anfang bis Mitte März ist es genügend hell für gute Wachstumsbedingungen. Mit genügend Wärme und Licht dauert es von der Aussaat bis zur pflanzfertigen Jungpflanze nicht länger als acht Wochen. Bei einem Pflanztermin Mitte Mai genügt deshalb die Aussaat am 10. bis 15. März. Selbst Aussaaten Ende März sind noch gut möglich, da sich die Dauer der Anzucht dann nochmals verkürzt.

  • #54

    Max Fritsche (Freitag, 09 Februar 2018 14:24)

    Sobald der Boden aufgetaut, ist dann eine gute Zeit, den Boden untersuchen zu lassen. Das sollte im Zeitraum von drei bis vier Jahren erfolgen. Die Bodenuntersuchung sollte im zeitigen Frühjahr oder Herbst erfolgen. Nur so kann einer Überdüngung vorgebeugt oder langfristig behoben werden. Was in der Landwirtschaft schon seit Jahrzehnten üblich ist, sollte auch in den Gärten gemacht werden. Unterlagen über das Ziehen und Verschicken von Bodenproben erhält man bei den amtlichen Beratungsstellen. Leider sind unsere Gartenböden mit Nährstoffen, die weniger leicht ausgewaschen werden, weitgehend überdüngt. Der sorglose Umgang im Garten mit Volldüngern hat zum großen Teil dazu beigetragen, dass der Gehalt an Phosphat und auch größtenteils der von Kali, viel zu hoch ist.
    Im Garten wird auf relativ kleinem Raum, gern zu viel des Guten getan. Heute gilt es deshalb, nur die Nährstoffe zu ergänzen, die zu wenig vorhanden sind. Auch zu hohe Kompost- und Mistgaben können eine Überdüngung, mit allen ihren negativen Folgen, verursachen.

  • #55

    Max Fritsche (Freitag, 09 Februar 2018 14:33)

    Der Hibiskus als Topfpflanze verträgt im Februar einen Rückschnitt. Als stark wachsende Pflanze leicht er dazu, lange unverzweigte Äste zu treiben. Wenn er regelmäßig um diese Jahreszeit zurückgeschnitten wird treibt er Seitenäste, die bis zum Sommer wieder Blüten bringen. Der Schnitt sollte immer über einer, nach außen weisenden Knospe ausgeführt werden. Somit bildet sich langsam eine breitere Krone aus. Je mehr Seitentriebe der Busch hat, umso mehr Blüten wird er bringen, da er nur an den Triebenden Blütenknospen angelegt. Wenn genügend Platz vorhanden ist, sollte der Hibiskus wird am besten als Hochstämmchen gehalten werden. Er gedeiht gut an warmen und sonnigen Fenstern. Selbst im Winter vermag er unermüdlich zu blühen. Leider stellen sich bei trockener und warmer Zimmerluft regelmäßig Blattläuse und Mottenschildläuse ein. Aus diesem Grund verzichten leider viele Blumenliebhaber auf den Hibiskus. Ständige Kontrolle und das Abstreifen der ersten Läuse lässt einen Massenbefall erst gar nicht aufkommen. Oft hilft aber nur noch das Entfernen und Vernichten der befallenen Blätter, Knospen und Spitzen. Ein biologisches Mittel zur Schädlingsbekämpfung bei Topfpflanzen ist das Einsprühen der Blätter mit jeweils 20 cm² renaturierten Spiritus und Schmierseife, verdünnt mit einem Liter Wasser. Vor dem Einsprühen wird die Mischung gut durchgeschüttelt. Schild- und Wollläuse sind vorher abzuwischen.

  • #56

    Max Fritsche (Freitag, 09 Februar 2018 15:47)

    Jeder Gartenbesitzer könnte einen Beitrag leisten, den rasantem Artensterben entgegen zu wirken. Die "Roten Listen" sind keine Listen mehr, sondern inzwischen ganze Bücher. Die Vielfalt an Lebensräumen und Strukturen schafft auch gleichzeitig Vielfalt an Leben. So wird für ein biologisches Gleichgewicht gesorgt. Es wäre viel gewonnen, wenn jeder seinen Ordnungssinn ein bisschen im Zaume hielte und sich mehr an der natürlichen Ordnung erfreuen würde. Dazu bedarf es aber auch das nötige Gespür und die Kenntnisse über Zusammenhänge, an denen es leider heute sehr oft mangelt. Es ist unglaublich, was sich Gartenbesitzer an Arbeit sparen könnten, wenn sie nicht gegen die Natur, sondern mit ihr arbeiten würden. Außerdem verschafft das Wirtschaften nach ökologischen Grundsätzen eine tiefe Freude und Genugtuung.

  • #57

    Max Fritsche (Samstag, 10 Februar 2018 13:29)

    Beim Anzünden des Feuerholzes sollten kein bunt gedrucktes Zeitungspapier verwendet werden. Ist dieses aber nur schwarzweiß, hinterlässt es keine bedenklichen Rückstände, da die Farbe aus Pigmenten von Ruß hergestellt wird. Besonders Glanzkataloge und Papier mit durchgehendem Farbdruck sind zu meiden, da hier viele Schwermetalle bei der Verbrennung zurück bleiben. Da Asche im Boden stark basisch wirkt, dient sie deshalb auch als Abpufferung saurer Böden. Sie sollte aber nicht bei Pflanzen wie Rhododendren, Azaleen oder Hortensien verwendet werden, da diese im sauren Bereich wachsen wollen. Ein schönes Holzfeuer ist nicht nur romantisch und sorgt für eine behagliche Wärme, sondern schenkt auch einen guten Dünger, wenn dieser richtig und in geringen Mengen verabreicht wird. Ein Zuviel an Holzasche reichert den Boden leider mit Schwermetallen wie Cadmium an.

  • #58

    Max Fritsche (Freitag, 16 Februar 2018 19:44)

    Hochbeete sind im Hobbygartenbau richtig in Mode gekommen. Vor allem für ältere Personen und Rollstuhlfahrer sind sie ein großer Vorteil. In kleinen Gärten weiß man die Hochbeete besonders zu schätzen. Diese können praktisch fast überall im Garten aufgestellt werden. Das geht auf zu harten Böden und sogar auf versiegelten Flächen wie Terrassen. Die Pflanzen wachsen auch besonders gut in diesen Beeten, da sich der Boden besser erwärmen kann. Man ist zudem hier den Pflanzen viel näher. Besonders hübsch im Hochbeet sind Salate in verschiedenen Farben. Aber auch Blumen wie Tagetes und Kapuzinerkresse können dazwischen wachsen. Eine Mischkultur bewährt sich beim Anbau hervorragend. Gut wachsen im Hochbeet Kohlrabis, Tomaten in auffälligen Tönen, Rukola, Brokkoli, Minigurken, Radieschen und Kletterzucchini. Mit drei Sä- oder Pflanzterminen nutzt man das Hochbeet optimal aus. So gibt es rund um das Jahr genügend zu ernten.

  • #59

    Max Fritsche (Samstag, 17 Februar 2018 09:08)

    Ein starker Rückschnitt an Gehölzen regt auch einen starken Austrieb an. Lichtet man jedoch Baum oder Strauch nur behutsam aus, ist auch der Jahreszuwachs genau richtig. Somit ist auch die Menge des anfallenden Schnittgutes entsprechend gering. Und das bisschen lässt sich selbst in der Ecke eines Reihenhausesgartens noch aufschichten. Meist ist ein Reisighaufen schon nach wenigen Wochen auf die Hälfte seiner anfänglichen Höhe zusammengesackt. Kröte, Igel, Vögel und Co. sind sehr dankbar selbst für einen kleinen Hort der Geborgenheit.

  • #60

    Max Fritsche (Sonntag, 25 Februar 2018 22:45)

    Die trockene Heizungsluft im Winter fördert den Befall mit Spinnmilben und Thripse an Zimmerpflanzen. Haben sich die Schädlinge noch nicht so stark ausgebreitet, schafft eine Dusche mit lauwarmem Wasser Linderung. Dann kann man die Pflanze mit einem durchsichtigen Plastikbeutel 2-3 Tage einstellen und oben locker zubinden. Die anschließende hohe Luftfeuchte, bekommt den Tierchen überhaupt nicht. Einige Thripsearten verpuppen sich im Boden. Sie erwischt man allerdings nicht durch eine einmalige Behandlung. Auch verstecken sich die winzigen Schädlinge oft in der Wohnung, um bei Gelegenheit wieder zuschlagen zu können. Dann soll man die warme Dusche und das Ummanteln mit Folie wiederholen.

  • #61

    Max Fritsche (Montag, 26 Februar 2018 12:10)

    Bei dieser Kälte wäre für die Natur eine Schneedecke optimal. Diese würde den Pflanzen den besten Schutz geben. Kahlfröste aber, wie sie zurzeit herrschen, tun besonders den empfindlichen Gewächsen wie Rosen und Bauernhortensien weh. Jetzt ist das Beschatten sehr wichtig, um vor Austrocknung durch die immer stärker werdenden Sonnenstrahlen zu schützen. Der Frost verstopft die Leitungsbahnen, so dass Knospen und Triebe absterben können. Das ist dann später an der Braufärbung der Rinde zu erkennen. Auf keinen Fall sollte man jetzt bei diesem Wetter schneiden. Durch die milden Winter vergangener Jahre haben sich viele Hobbygärtner nicht mehr an allgemeine Regeln Schnittregeln gehalten und zu früh mit dem Schneiden angefangen. Das kann sich heuer als negativ erweisen.

  • #62

    Max Fritsche (Dienstag, 27 Februar 2018)

    Bei der Aussaat und Anzucht von Jungpflanzen sollten nur saubere Gefäße und Töpfe verwendet werden. Am besten ist es, wenn diese neu sind. Gebrauchte Gefäße können wieder benutzt werden, wenn sie gründlich gereinigt und mit heißem Wasser ausgewaschen sind. Für empfindliche Aussaaten eignen sich nur keimfreie, neue Erden. In diesen sollte auch kein Dünger vorhanden sein. Im Samenkorn ist genügend Kraft gespeichert, die für die erste Entwicklung des Keimlings sorgt.

  • #63

    Max Fritsche (Dienstag, 27 Februar 2018 13:48)

    Schnittblumen nehmen nicht über den gesamten Stil, sondern nur an der Schnittstelle das lebensnotwendige Wasser auf. Mit einem scharfen Messer wird durch einen Schrägschnitt eine möglichst große Wunde erreicht, die, die Wasseraufnahme zu optimiert. Laubblätter von Schnittblumen sollten grundsätzlich nicht in der Vase im Wasser tauchen, da sie schnell faulen. Das Wasser wird somit verunreinigt und die Poren in den Blumenstielen verstopft. Auch ist unbedingt auf die Wassertiefe zu achten. So benötigen weichstielige Blumen nur eine Wasserhöhe von drei bis vier Zentimeter. Um die Fläche bei verholzten Stängel zur Wasseraufnahme zu vergrößern, wird die Rinde schräg angeschnitten. Weichstielige Blütenstängel, wie Ranunkeln, Anemonen und Christrosen werden kreuzweise von unten eingeschnitten.

  • #64

    Max Fritsche (Freitag, 02 März 2018 11:23)

    Bei Tomaten sollte die Aufzucht der Jungpflanzen nicht zu früh erfolgen. Zum Pflanztermin im Mai kommt es nicht auf die Länge der Pflanzen an. Es ist sehr wichtig, dass die Pflanzen kräftig und gedrungen sind. Hierzu wird nicht nur Wärme benötigt, sondern auch viel Licht. Wer zu früh mit Anzucht beginnt, dem fehlt das so wichtige Licht. Erst Anfang bis Mitte März ist es genügend hell für gute Wachstumsbedingungen. Es ist dann der richtige Zeitpunkt zur Aussaat gekommen, wenn sich die Natur spürbar auf den Frühling zu bewegt. Mit genügend Wärme und Licht dauert es von der Aussaat bis zur pflanzfertigen Jungpflanze nicht länger als acht Wochen. Bei einem Pflanztermin Mitte Mai genügt deshalb die Aussaat am 10. bis 15. März. Selbst Aussaaten Ende März sie noch gut möglich, da sich die Dauer der Anzucht dann nochmals verkürzt.

    Gesät wird in Saatschalen. Tomatensaatgut verliert auch nach mehreren Jahren meist kaum an Keimfähigkeit. Es sollte aber ausschließlich spezielle Aussaaterde verwendet werden. Zur Keimung ist neben der Feuchtigkeit eine Temperatur von 20 - 25 Grad anzustreben. Sehr wichtig ist eine möglichst konstante Temperatur (auch nachts) und gleichbleibende Feuchtigkeit, aber keine Nässe. Der Platz auf der Fensterbank über dem Heizkörper mag tagsüber ideal seien. Nachts jedoch bei ausgeschalteter Heizung ist es der kühlste Platz im Raum. Ein sehr guter Schutz vor schwankender Feuchtigkeit und Temperatur ist es, die Saatschalen in eine offene Plastiktüte zu stellen. Diese wird oben locker und noch luftdurchlässig mit einem einfachen Knoten versehen. So mit entsteht ein Minigewächshaus

  • #65

    Max Fritsche (Freitag, 02 März 2018 11:36)

    Die Anzucht Paprikajungpflanzen erfolgt genauso wie bei den Tomaten. Allerdings dauerte sie ca. 14 Tage länger. Das bedeutet ein Aussaattermin Ende Februar -Anfang März. Wenn die Pflänzchen zwei bis drei Zentimeter groß sind, werden sie aus der Saatschale genommen und pikiert. Dann sollte die Anzuchterde mit Blumenerde gemischt werden, da in dieser schon Nährstoffe eingebaut sind.

  • #66

    Max Fritsche (Samstag, 03 März 2018)

    Es gibt noch keine wirklich resistenten Tomaten gegen die gefürchtete Kraut- und Braunfäule, auch wenn dies in Katalogen oft behauptet wird. Aber dennoch sind große Unterschiede in der Anfälligkeit zwischen den verschiedenen Sorten vorhanden. Als robust kann man die Sorte Vanessa bezeichnen. Auch zu empfehlen ist die italienische Fleischtomate mit dem Namen Contry Taste sowie Phantasia und Philovita. Es sollte aber bedacht werden, dass Tomaten wegen der Kraut- und Braunfäule ohne einen Regenschutz im Sommer nicht mehr bei uns gedeihen. Auch ein Platz an der Südseite der Hauswand im Regenschatten der Traufe wird empfohlen.

  • #67

    Max Fritsche (Sonntag, 04 März 2018 10:02)

    Mit Steckzwiebeln geht der Anbau von Speisezwiebeln schnell und einfach. Allerdings bilden jedes Jahr einige Exemplare vorzeitigt Blüten. Auch wenn die kugeligen Blütenstände ausgebrochen werden, lassen sich die geernteten Zwiebeln nicht lagern. Sie faulen sehr schnell. Gerade die schönen Exemplare der Steckzwiebeln neigen am häufigsten zum Schossen. Haselnussgroße Zwiebeln besitzen dagegen ideale Maße. Schon jetzt sollten die Steckzwiebeln gekauft werden. Eine Wärmebehandlung zwischen 25 und 30°C treibt auch den dicken Zwiebeln die Lust am Blühen aus. Steckzwiebeln sollten einige Wochen lang über dem Kachelofen oder im Heizungskeller in einem Netzt aufgehängt werden.

  • #68

    Max Fritsche (Mittwoch, 28 März 2018 08:20)

    Für die Brombeeren ist jetzt ein Auslichtungsschnitt erforderlich. Rund sechs junge Triebe können stehen bleiben. Sie werden einzelnen am Gerüst aufgebunden. Die vorzeitigen Seitentriebe (Geiztriebe) kann man, wenn es genügend neue Triebe gibt, auf ein oder zwei Augen zurückschneiden. Alle abgetragenen Ruten vom letzten Jahr sind bis zur Basis zu entfernen.

  • #69

    Max Fritsche (Dienstag, 10 April 2018 07:08)

    Jetzt können alle Gehölze, die im Sommer blühen wie z. B. Sommerflieder, Hibiskus und Rosen geschnitten werden. Diese Sträucher blühen am einjährigen Holz und brauchen deshalb, um blühen zu können, viele neue Triebe. Ansonsten vergreisen diese Gehölze von unten her, da sich die Blühzonen immer weiter nach oben verlagern.

  • #70

    Max Fritsche (Montag, 30 April 2018 10:27)

    Verblühte Zwiebelblumen und Primeln, die die in Schalen und Kästen an der Eingangstür oder auf der Terrasse gestanden haben, müssen nicht auf den Kompost. Man kann sie erfolgreich im Garten verpflanzen. Zwiebelgewächse sollten etwa das 2,5- fache ihrer Zwiebeldicke unter die Erdoberfläche kommen. Dann können sie in Ruhe einziehen. Die Frühlingsblüher wachsen gerne unter Laubbäumen und Sträuchern und wollen im Winter eine schützende Laubschicht.

  • #71

    Max Fritsche (Freitag, 04 Mai 2018 12:56)

    Jetzt geht es wieder los, dass Bäume und Sträucher mit der Motorsense ausgeschnitten werden. Dies ist aber sehr problematisch. Wenn der Baum im Saft steht, löst sich durch den schnell rotierenden Faden die Rinde sehr leicht und es gibt hässliche Wunden. Das sind dann Eintrittspforten für verschiedene Holzschadpilze, die dann ungehindert in den Stamm eindringen können. Das kann man auch im Wald überall studieren, wie durch Rindenverletzungen die Bäume krank werden. Schlimm ist es, wenn in öffentlichen Grünanlagen noch nicht ausgewachsene Bäume mit der Motorsense behandelt werden. Jeder, der genau hinschaut, kann solche Wunden am Stammgrund feststellen. Später sind die verletzten Bäume zum Tode geweiht. Durch eine Manschette, hergestellt aus einem Plastikrohr, die man jeweils beim Mähen um den Stamm klappt, ist ein Schutz gegeben. Dies ist eine ideale Sache für Städte und Gemeinden, die zeigen können, dass ihnen etwas an Bäumen gelegen ist.

  • #72

    Max Fritsche (Samstag, 23 Juni 2018 16:19)

    Ein Brei aus Zwiebeln und Knoblauch, der für einen Tag im Wasser stehen bleiben soll, ergibt eine wirksame Spritzbrühe, die nicht nur vor Kaninchen und Hasen, sondern auch noch vor Pilzkrankheiten schützt.

  • #73

    Max Fritsche (Dienstag, 10 Juli 2018 11:26)

    Bei der Anlage eines Kräuterbeetes, sollte darauf geachtet werden, dass dieses den sonnigsten Standort im Garten bekommt. Die meisten Heil- und Gewürzkräuter stammen aus mediterranen Gebieten und sind von der Sonne verwöhnt. Nur wenige der vertragen den Schatten. Außerdem wird durch einen voll besonnten Standort das Aroma besser. Auf keinen Fall sind Kräuter mineralisch zu düngen. Damit geht die Qualität weitgehend verloren. Das Kräuterbeet sollte gut erreichbar sein. In dessen Nähe dürfen aber keine giftigen Pflanzen wie z.B. Eisenhut oder Rittersporn sein, um eine Verwechslung und damit Vergiftung zu vermeiden. Bei einem Eisenhut hat schon ein Blatt eine tödliche Wirkung.

  • #74

    Max Fritsche (Dienstag, 10 Juli 2018 11:34)

    Zucchini und Auberginen schmecken am besten, wenn sie bereits im Jungstadium geerntet werden. Spinat, Mangold und Salat entnimmt man am frühen Morgen, wenn die Blätter noch kühl und knackig sind. Dann sind auch die meisten Vitamine vorhanden. Wenn der Mangold nach der Ernte mit samt den Stielen in einen Eimer mit etwas Wasser gestellt wird, bleiben die Blätter länger frisch. Niemals aber sollte das Erntegut, auch nicht für kurze Zeit, in der Sonne stehen.

  • #75

    Max Fritsche (Sonntag, 28 Oktober 2018 19:40)

    Laub ist die beste Speisekammer für Vögel wie Rotkehlchen. Kein Futterhaus kann das ersetzen. In einem Quadratmeter Laubstreu gibt es u. a. 70 000 Springschwänze, 4 000 Insekten und 200 Regenwürmer. Mit den kleinen Pupillen sehen Singvögel ihre Beute 3,5 Mal vergrößert. Das Laub gegen Baumrinde auszuwechseln ist ökologisch und ökonomisch gesehen kein guter Tausch. Viele Pflanzen vertragen zudem nicht dieses gekaufte Substrat. Eine Laubschicht hält nicht nur die Christrose und den Boden schön warm, auch Zwiebelblumen und Knollengewächse, die im Frühling leuchten werden, sind ebenso im Winter geschützt. Freuen über das Laub tun sich auch die vielen Laubzersetzer, die hier genügend Nahrung finden. Viel Arbeit und Geld wird mit dieser naturgemäßen Gartenpflege eingespart.

  • #76

    Max Fritsche (Mittwoch, 31 Oktober 2018 14:23)

    Eine ausgediente Wäschetrommel eignet sich hervorragend zum Einlagern von Wurzelgemüse. Sie wird mit der Öffnung nach oben in ein Gartenbeet eingegraben. Darüber kommt eine Schicht mit Laub, Stroh, Holzhäcksel oder anderen Substraten, die den Frost abhalten. Somit kann man im Winter jederzeit an seine taufrisch bleibenden Vorräte kommen.

  • #77

    Max Fritsche (Mittwoch, 31 Oktober 2018 15:23)

    Auch im Winter sollten die Kompostbehälter mindestens zur Hälfte mit organischen Abfällen gefüllt sein, damit die Kleinlebewesen im Inneren geschützt sind. Dadurch kann sich bei nicht zu kalten Temperaturen noch Wärme entwickeln. Somit findet auch bei kühlem Wetter eine Rotte statt. Wenn die Temperaturen ansteigen, nehmen die Mikroorganismen ihre Arbeit gleich im vollen Umfange wieder auf. Eine laufende Beschickung des Silos mit organischen Küchenabfällen ist auch im Herbst und Winter wichtig. In dieser Zeit ist es vorteilhaft, wenn Sonnenstrahlen auf den Behälter fallen können. Nur bei extrem kalten Temperaturen kann der Inhalt ganz durchfrieren und die Rotte hört vorübergehend auf.

Kleingartenverein Feierabend Guben

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Email: kgv.feierabend@ gmx.de
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